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Wie gesund sind unsere Lebensmittel

Zum 2. mal lud der Arbeitskreis „Gesunde Ernährung“ der „Gesunden Gemeinde Gosau“ zu einem informativen, kulinarischen und geselligen Abend ein.
Zum Thema wie „Gesund sind unsere Lebensmittel“ konnte der Fachmann Dr. Kapeller, Chemiker und Leiter der Bundesanstalt für Lebensmittelkontrolle, als Referent gewonnen werden.
Während der Vorbereitungs -und Werbezeit stellt sich heraus, dass diese Thematik für viele Verbraucher negativ besetzt ist. „ Mir ist lieber, ich weiß nicht, was da überall drinnen ist“, „ist eh alles Chemie“ waren gängige Antworten von angesprochenen Personen.

Viele interessierte Konsumenten wollten sich dieses Angebot trotzdem nicht entgehen lassen. Wie letztes Jahr war auch diese Veranstaltung sehr gutbesucht.

Die Lebensmittelgesetzgebung sorgt dafür, dass unsere Lebensmittel sicher sind. Damit begann Hr. Dr. Kapeller sein Referat. Aufmerksamen Konsumenten muss es möglich sein, sich über Produkte zu informieren, daher die strenge Kennzeichnungspflicht, um selbst wählen zu können. Die Lebensmittelgesetzgebung schützt aber auch den uninformierten Konsumenten, er darf durch Lebensmittel keinen gesundheitlichen Schaden erleiden.
Der Referent relativierte die Bedenken und Ängste bezüglich der beigesetzten Farb -und Konservierungsstoffe.

Viel gefährlicher sind verschiedene Schimmelpilze, sie sondern Gifte ab, die weder weggeschnitten noch weggekocht werden können. Das gleich gilt für angefaulte Lebensmittel, hier sind es Bakterien, die ebenfalls Toxine bilden können.
Ein besonderes Problem sind Geflügelprodukte. Nicht nur die Schale der Eier kann kontaminiert sein, es werden auch Salmonellen im Ei gefunden. Die Wahrscheinlichkeit bei freilaufenden Hühnern ist zwar geringer, jedoch nicht ausgeschlossen. Daher wird empfohlen, alle mit Ei zubereiteten Speisen auf mind. 70.0 Grad zu erhitzen.
Sachgerechter Transport: Kühlkette nicht unterbrechen, Lagerung: gekochte Lebensmittel im Kühlschrank lagern, und Zubereitung: verweis auf die Küchenhygiene, sind ebenfalls sehr wichtig.

Zu den im Augenblick auf den Markt drängenden „functional food“, (Selenanreicherung, probiothische Produkte usw.) meinte der Faschmann, diese hätten vor allem die Funktion des Trostpflasters, mit diesen sogenannten gesunden und oft sehr teuren Produkten beruhigt der Fehlernährte sein schlechtes Gewissen.
Dr. Kapeller bemerkte, das Wesentliche an gesunder Ernährung ist die richtige Auswahl der verschiedenen Nahrungsmittel, das jedoch sei das Betätigungsfeld der an diesem Abend auch anwesenden Diätassistentin. 
Frau DA Hohenwarter hatte nun die Möglichkeit sich vorzustellen. Sie bietet in der nächsten Zeit im Rahmen der „Gesunden Gemeinde“ einen praktischen Kochabend an, in der Fastenzeit werden die Gosauer unter ihrer Leitung miteinander abnehmen und in einer weiteren Veranstaltung „vom Einkaufswagerl in den Teller“ wird sie Konsumenten praktische Tipps geben.

Nach ausgiebiger Fragenbeantwortung wurden die Zuhörer mit Suppe, Ofenkartoffeln, verschiedenen Saucen und einer leichten Nachspeise verwöhnt. Zubereitet und gekocht in Zusammenarbeit mit der Gosauerhofwirtin vom Arbeitskreis „Gesunde Ernährung“.
Den musikalischen Ohrenschmaus servierte die Spielmusik der Musikhauptschule Gosau.
Sehr zu empfehlen sind die Broschüren der Arbeiterkammer, Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln und Lebensmittelkennzeichnung, sowie knackig frisch und unbegrenzt haltbar von der OÖ Akademie für Umwelt und Natur.

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