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Pfeifertag auf der Plankensteinalm

Pfeifertag in Gosau
Pfeifertag in Gosau
Pfeifertag in Gosau

Fotos und Text von Dir. Hans Hinterer

Am 15. August 2003 fand auf der Plankensteinalm in Gosau der "Peifertag", bei dem sich Seitelpfeifer aus ganz Österreich, Bayern und Südtirol trafen, statt.. Es waren ca. 2.000 BesucherInnen zu verzeichnen. Natürlich fehlten die Seitelpfeifer der MHS Gosau nicht.
Dir. Hinterer und Christian Amon begleiteten sie.
Der Vormittag gehörte ganz den Pfeifern, am Nachmittag spielten auch andere Musikgruppen auf, unter anderem auch die "Dos`nmusi" der MHS Gosau.

Bericht aus der Alpenpost (Zeitung des Steir. Salzkammergutes):
Der Pfeifertag - eine Institution der Volksmusik

Ins Leben gerufen wurde der Pfeifertag von dem aus Bad Ischl stammenden Ausseer Bergmeister Leopold Kahls. Er sah schon in den Zwanzigerjahren die Gefahr, dass mit den letzten alten Musikanten die Seitelpfeife aussterben würde. So überredete er einige Kameraden, jeder solle nach Leuten suchen, die die Pfeife noch spielen konnten, und sie zu einer Zusammenkunft einladen. Es war am 15. August 1925 auf der Blaa - Alm, als der erste Pfeifertag abgehalten wurde.

Leopold Kahls stellte folgendes Programm auf:
Aus den drei Teilen des Salzkammergutes, aus Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark, mögen sich alljährlich die Seitelpfeifer, Trommler und Maultrommler jeweils am 15. August an einem im Vorjahr beschlossenen, abgelegenen Ort mit ihren Instrumenten zu dem Zweck versammeln, das alte Liedgut wieder zu spielen und es in Noten aufzuzeichnen, damit es der Nachwelt erhalten bleibt.. Des weiteren sollte ein Lieferant für die Instrumente aufgetrieben werden, da ein anderer Grundgedanke war, dass jeder einen "Jungen" mitbringen möge, den man für dieses Instrument begeistern und gleich anlernen sollte (zitiert nach Leopold Kahls). Seinen Nachfolgern ist es zu verdanken, dass die Seitelpfeife heute wieder weit verbreitet ist und sich auch bei vielen jungen Musikanten großer Beliebtheit erfreut.

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