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Verleihung des Landeskulturpreises 2006 an Prof. Dr. Gustav Pomberger

Am 7. November wurden im Linzer Landhaus die Landeskulturpreise 2006  durch den Landeshauptmann verliehen. Damit ehrt und belohnt das Land herausragende Leistungen in Kunst, Literatur, Musik, Architektur und Wissenschaft.

Der Landeskuklturpreis für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften wurde von
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer an Univ. Prof. DI Dr. Gustav Pomberger überreicht.

Der Gosauer, der an der Linzer Johannes Kepler Universität lehrt, feierte schon große Erfolge im Ausland. Der Informatiker und Wissenschafter der Christian-Doppler-Forschungsgesellschaft ist begehrter Fachvortragender an europäischen und US-amerikanischen Universitäten und zählt in der Wirtschaftsinformatik zu den internationalen Spitzenforschern.
So entwickelte er in Zusammenarbeit mit Linzer Forschern eine neue Navigationshilfe, die den Autofahrer nicht mehr ablenkt sowie eine automatische Gefahrenerkennung, die die Sicherheit im Strassenverkehr verbessert.

 
Die "gosaunetterinnen" gratulieren sehr herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und wünschen "Kogler-Gust" und seiner Familie viele erholsame Tage in der Gosau!

Laudatio

Landeskulturpreis für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

Den Landeskulturpreis in der Sparte Sozial- und Wirtschafts-wissenschaften erhält Herr Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr. Gustav Pomberger.
Dr. Gustav Pomberger wurde 1949 in Gosau geboren, absolvierte die HTL in St. Pölten und studierte Informatik an der Johannes Kepler Universität Linz. Von 1968 bis 1976 war er Konstrukteur für Elektromaschinen bei der Elektro Bau AG Linz. Nach dem Studium nahm er mehrere Berufungen an Universitäten wie Zürich, Linz, Regensburg und Wien an. Seit dem Jahr 2004 ist er Vorstand des Instituts für Wirtschaftsinformatik sowie wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Personal- und Organisationsentwicklung an der Johannes Kepler Universität.

Jurymitglied o. Univ. Prof. Dr. Friedrich Roithmayr über den Preisträger:
Pomberger zählt in der Wirtschaftsinformatik, insbesondere im Software-Engineering, zu den internationalen Spitzenforschern. Es ist ihm immer gelungen, das Spannungsfeld Theorie zu Praxis, in Lehre und Forschung, ausgezeichnet zu balancieren. Dies spiegelt sein Curriculum, besonders aber seine Berufungen und beruflichen Tätigkeiten wider. Er hat bereits 1985 den Preis der Österreichischen Computergesellschaft für besondere wissenschaftliche Arbeiten erhalten und ist seit 1999 Senior Fellow der renommierten Christian Doppler Forschungs-gesellschaft. Prof. Pomberger ist einer jener seltenen Wissenschafter, der nach 9-jähriger Praxis den Weg in die Wissenschaft gewählt und dort seine erfolgreiche Positionierung gefunden hat. Mit fünf Berufungen auf renommierte wissenschaftliche Institutionen hat Gustav Pomberger eine Anzahl erreicht, wie sie nur bei Ausnahmewissenschaftern zu vermerken ist.
Pombergers Beitrag zur Lehre in der Wirtschaftsinformatik ist, wie internationale Studien zeigen, eindrucksvoll. Eine vom Deutschen Akkreditierungsrat gemeinsam mit „DIE ZEIT“ 2005/2006 durchgeführte Evaluierung der deutschsprachigen Studiengänge in Informatik und Wirtschaftsinformatik hat im Ergebnis die „Linzer Wirtschaftsinformatik“ neben den Wirtschaftsinformatikstudiengängen an den Universitäten Münster und Karlsruhe unter die „Top 3“ Ausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum gereiht. Dies ist nicht zuletzt ein erhebliches Verdienst von Gustav Pomberger, der seit Jahren, ausgehend von den Ideen des geistigen Vaters der Wirtschaftsinformatik, em. o. Univ.-Prof. Dr. Lutz Jürgen Heinrich, das Qualitätsmanagement in der Ausbildung wesentlich beeinflusst. Pomberger ist ein gefragter „Lehrer“, wie die Liste seiner internationalen und nationalen Lehrtätigkeiten zeigt.

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