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Sturmschäden nach Unwetter in Gosau am 28. Juni 2006

Nach heißen sommerlichen Tagen braute sich am späten Nachmittag sehr plötzlich ein Gewitter zusammen. Um 17.30 war es so dunkel, dass sich die Straßenbeleuchtung einstellte. Eine ausgesprochen unheimliche Stimmung kündete den kommenden Sturm, Gewitter und Hagel an.
Vom Gosaukamm und über den Pass Gschütt kommend  riss  der Orkan im Gosautal Dächer von den Häusern und liess Bäume wie Zündhölzer knicken.
Besonders betroffen ist das untere Appartementhaus. Der gesamte Dachstuhl wurde in Nachbars Garten und Garage geschleudert.
Das Dach des Stallgebäudes beim "Stözl" im Vordertal wurde ca. 200 Meter in die Wiese getragen und wie Papier zusammengerollt. Das Dach des Wohnhauses beim "Bewel" wurde ebenfalls vom Wind davongerissen.
Der Märchenwald liegt kreuz und quer, besonders viel Waldschaden gibt es im Hintertal beim Stausee, ausgerechnet im Bereich der Stromleitungen.
Gosau war daher 4 Stunden ohne Strom. Ein großer Bautrupp der Energie AG ist dabei, die Schäden an den Leitungen zu beheben.
Zur Zeit sind alle Waldarbeiter im Einsatz. Vieles, was der Schnee im vergangenen Winter verschont hatte, wurde jetzt durch den Orkan beschädigt.
Das Wetter beschäftigt die Gosauer Bevölkerung weiterhin, ein schweres Gewitter in der folgenden Nacht verursachte eine Mure auf der Straße kurz unterhalb des Gosausees.

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